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House of Night 1 – 12 (P.C. Cast und Kristin Cast)

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House of Night Band 1 – 12

 

Zoey ist eine normale Jugendliche, geplagt von Algebra und Jungs-Problemen. Ihr Freund Heath ist Quarterback bei den Footballspielern und ist der beliebteste Junge an der Schule, wobei sie das Gegenteil ist und eigentlich versucht, unbemerkt die Schulzeit zu überstehen. Ihr Leben ändert sich auf einen Schlag, als sie gezeichnet wird – und schon gerät alles aus den Fugen. Nun ist sie Jungvampyrin und wie sich später herausstellt, wird sie auch in diesem Leben einige Hindernisse und Gefahren überkommen müssen.

 

Ich habe diese Reihe angefangen zu lesen, als ich in der 6. oder 7. Klasse war. Damals habe ich diese Bücher geliebt, doch das letzte Buch habe ich während meiner Lehre zur Buchhändlerin gelesen, also im Alter von 18 Jahren. Ich muss sagen, diese Reihe ist eindeutig eher was für 14 – 16-jährige LeserInnen, denn mir wurde es mit der Zeit etwas zu kitschig und cringy.

Die Hauptcharakterin, Zoey, war mir am Anfang der Reihe ziemlich sympathisch, jedoch änderte sich das im Laufe der Reihe. Nach einiger Zeit hat sie mich einfach nur noch genervt, weil sie immer in irgendein neues Dreiecks-Drama mit Jungs reingerutscht ist und mir auch ziemlich jammrig erscheint.

Generell ist es mir so vorgekommen, dass manche Charaktere (vor allem Zoey) plötzlich total unsinnige Handlungen setzen, die außerhalb jeder Logik sind. Zudem ist mir Zoey’s Gegnerin teilweise vorgekommen wie ein trotziges Kind oder ein sehr klischeehafter Bösewicht aus einem Low-Budget-Film. Wenn ihr Plan nicht funktioniert hat, musste irgendwer anderes dafür zahlen und ihren Zorn zu spüren bekommen, egal ob dieser auf ihrer Seite war oder nicht, was zudem manchmal ihre eigenen zukünftigen Pläne zunichte gemacht hat…

Die Geschichte an sich fand ich nicht schlecht, es gab sehr viele Plottwists, die den Autorinnen sehr gut gelungen sind und, auch wenn das bis jetzt nicht aus der Rezension herauszulesen war, hat mir die Reihe eigentlich sehr gut gefallen, obwohl es im Nachhinein einiges daran auszusetzen gibt. Ich fand sie spannend und auch der Schreibstil der Autorinnen hat mich angesprochen, denn er war sehr lebendig, also konnte man sich die Charaktere bis ins Detail vorstellen. Wenn es einen Kampf gegeben hat, dann hat mich das Buch so ziemlich immer in einen Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Meine Augen sind nur so über die Seiten geflitzt, weil ich so schnell wie möglich wissen wollte, wie es ausgeht und was danach passiert.

Etwas enttäuscht hat mich einer der letzten Bände, denn dieser war nicht mehr als ein Füllband (wovon es mehrere in dieser Reihe gab), in dem so ziemlich nichts passiert ist. Die Autorinnen haben es leider nicht geschafft, Spannung aufzubauen, was schade ist. Jedoch war der letzte Band vielversprechender und das Ende war ehrlich gesagt nicht schlecht. Man hätte vielleicht noch etwas ändern und verbessern können, aber ich habe schon um einiges schlechtere Enden gelesen, außerdem gibt es kein perfektes Ende.

 

Fazit: Mein jüngeres Ich empfand die Reihe als die beste, die es je gab. Jedoch jetzt, nachdem ich sie fertig gelesen habe und einige Zeit zum Nachdenken gehabt habe, muss ich sagen, dass die Reihe zu sehr in die Länge gezogen wurde und nach und nach zäher wurde.

Junge LeserInnen, die Action, Spannung, Liebe und Fantasy kombiniert in einem Buch suchen, sind hier genau richtig.

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