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Der Todesprophet – Lesung mit Chris Karlden

Hallo liebe Freunde.
Willkommen zu meinem ersten Lesungsbericht. Bibliomantika gibt es ja noch nicht so lange, jedoch füllt sich das Ganze langsam. Wir haben schon einige Rezensionen online, eine Blogtour mitgemacht und nun habe ich auch an meiner ersten Lesung für Bibliomantika teilgenommen.
Zugegeben, diese Lesung hätte ich auch ohne Bibliomantika besucht.

Chris Karlden’s „Der Todesprophet“ hat mich einfach sehr schnell angesprochen. Ich lese wenig Thriller, schon gar keine Krimis. Doch seit einer Weile bin ich verstärkt auf der Suche nach Thrillern, die das besondere Etwas haben.
Ebenso wie mit Dan Well’s „Serienkiller“ Reihe, habe ich in dem Buch von Chris Karlden etwas Neues entdeckt. Eine Rezension wird folgen, wenn ich das Buch selbst gelesen habe.

Kommen wir zum Abend der Lesung selbst.
Ich war natürlich viel zu früh dort, da ich nicht von zu Hause aus losgefahren bin. Plötzlich steht man schon um 18:30 Uhr vor dem Drachenwinkel (einer übrigens wahnsinnig tollen Buchhandlung im Saarland. Unbedingt besuchen!) und ist einfach höllisch froh, dass die Tür offen ist.
Ich holte meine reservierte Karte ab und suchte meinen Platz. Nachdem ich den Mantel abgelegt hatte, zogen mich natürlich die Bücher magisch an. Es ist ein Fluch, in eine Buchhandlung zu gehen. Ich habe so viele ungelesene Bücher zu Hause… Aber das ist ein anderes Thema.
Ich konnte nicht widerstehen und habe zwei Bücher gekauft.

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Magisterium 1 und 2!
Das Cover hat mich einfach fasziniert. Findet selbst heraus, warum! Das Cover des ersten Bandes hat etwas ganz Besonderes an sich. Geht in eine Buchhandlung und schaut einfach mal selbst nach.

Natürlich habe ich auch „Der Todesprophet“ gekauft. Immerhin möchte ich das Buch auch ganz lesen, wenn ich schon an einer Lesung teilnehme und die Möglichkeit auf ein Autogramm bekomme.

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Um 20 Uhr nahmen alle langsam ihre Plätze ein und es wurde still. Der Autor betrat die Bühne und nach einigen Worten von Karsten, dem Besitzer des Drachenwinkels, ging es dann los.
Herr Karlden begann mit einigen Worten, erzählte von seinen Anfängen als Autor und seinem ersten veröffentlichen E-Book, nachdem er bei einigen Agenturen keinen Erfolg gehabt hatte.
Gleich zu Beginn war er sehr sympathisch und authentisch. Es machte einfach Spaß ihm zuzuhören.
Dann begann er zu lesen.
Hier hatte er sich gut vorbereitet und einige Szenen wohl durchdacht ausgewählt. Ich habe das Buch zwar noch nicht komplett gelesen, aber ich habe von Anfang bis Ende von allem etwas gehört und die Spannung hat sich perfekt aufgebaut. Dem Autor gelang es auch in der Lesung, Spannung aufzubauen und Neugierde zu wecken.
Von dem Inhalt selbst verrate ich nun natürlich nichts, damit ich niemanden spoilere. Lest selbst!

Bevor die Pause begann, gab es ein kleines Gewinnspiel. Da die Lesung im Rahmen der Krimitage-Saar stattfand, fand ich dieses Gewinnspiel besonders gut durchdacht.
Die ankommenden Gäste hatten zu Beginn eine Nummer ziehen dürfen. Nun, vor der Pause, wurden die Nummern gezogen. Drei Stück.
Chris Karlden hatte zu den von ihm vorgelesenen Szenen einige Fragen vorbereitet. Die drei glücklichen Losbesitzer mussten ihm nun je eine Frage beantworten. Da alle gut aufgepasst hatten, war dies auch kein Problem. Gewonnen hatten sie eine Kaffeetasse, passend zum Buch.
Für Buchfreunde definitiv etwas Tolles. Immerhin kann man daraus ja auch Tee oder Kakao trinken!

Während der Pause unterhielt ich mich etwas mit Karsten und Chris, wobei ich damit beauftragt wurde einige Fotos der Lesung zu schießen. Das habe ich natürlich gleich in Angriff genommen. Immerhin hatte ich es sowieso vor.
So konnte ich das sogar noch besser, ohne mich ungebetener Weise nach vorn zu drängeln. Glück gehabt!
Die Lesung ging relativ zügig weiter. Im Anschluss gab Chris die Möglichkeit einige Fragen zu stellen. Nachdem das Publikum zögerlich gestartet hatte, flossen einige Fragen mehr und Chris beantwortete alle Fragen wirklich ausführlich.
Auch hier war das Zuhören eine Freude.
Meine eigenen Fragen hielt ich zurück, da wir uns nach der Lesung noch unterhalten wollten. Außerdem kann man als stiller Zuhörer einfach mehr Eindrücke aufnehmen, finde ich.

Am Ende der Lesung gab es eine kleine Signierrunde. Chris nahm sich außerordentlich viel Zeit für jeden seiner Leser, schrieb eine persönliche Widmung in jedes Buch, und stand auch hier noch für Fragen und auch Fotos zur Verfügung.
Natürlich ließ ich auch mein Buch signieren. Danke Chris!

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Im Laufe des Abends unterhielt ich mich mit anderen Gästen, mit Karsten und auch mit Chris selbst. Er zeigte großes Interesse an unserem Bibliomantika Projekt, was mich sehr gefreut hat.
Eben aus diesem Grund, war es auch nicht das letzte Mal, dass ihr etwas von Chris gehört habt. Er hat mir ein Interview versprochen, welches wir in Angriff nehmen, wenn er wieder etwas mehr Zeit hat.
Ihr dürft euch also freuen!
Falls ihr hier Fragen habt, die ihr Chris stellen wollt, könnt ihr Sie in die Kommentare schreiben und ich werde einige davon auswählen und sammeln. Diese möchte ich ihm dann im Auftrag unserer Leser im Rahmen des Interviews ebenfalls stellen.
Also nur zu!

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass ich einen wunderschönen Abend hatte. Der Drachenwinkel ist eine ganz besondere Buchhandlung, die Atmosphäre immer wieder ein Traum und die Gesellschaft hervorragend.
Chris Karlden ist ein aufgeschlossener, sehr netter Mann und ein aufstrebender, talentierter Autor. Ich hoffe in Zukunft noch mehr von ihm zu hören und würde jederzeit wieder an einer Lesung teilnehmen. Daher empfehle ich euch: Wenn ihr je die Möglichkeit habt an einer Lesung mit ihm teilzunehmen, nutzt die Chance.
Natürlich nur, wenn ihr auf Thriller steht.

Danke für eure Zeit!

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