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Das Juwel (Amy Ewing)

Violet ist ein Surrogat. Ihre Bestimmung ist es, das Kind einer Adeligen auszutragen. Die Herzogin, die Violet ersteigert hat, verlangt von ihr ein perfektes, überdurchschnittliches Kind. Dies soll sie durch ihre Gabe erreichen; Sachen durch ihre bloße Vorstellungskraft zu verändern und beeinflussen. Bald erfährt Violet, wie es ist, im Juwel zu leben: Es herrschen Gewalt, Manipulation, Intrigen und Tod. Nun will sie fliehen, doch dann trifft sie diesen höchst interessanten Jungen, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will.

Als ich dieses Buch sah, dachte ich sofort, dass es genau die gleiche Geschichte, wie die der Selection Reihe, nur mit anderen Personen. Aber als ich das Buch aufschlug und anfing zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Diese Bücher sind von Grund auf verschieden. Meiner Meinung nach, war Das Juwel spannender, da es nicht nur hauptsächlich um die Liebesgeschichte zweier Personen ging, sondern um viel mehr. Es werden Themen wie Leihmutterschaft, Misshandlung und Gewalt beschrieben, also ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Die Autorin beschreibt alles sehr detailliert, somit kann man sich alles sehr gut vorstellen. Die Charaktere sind ihr auch wunderbar gelungen; Violet z. B. ist eine sehr bodenständige Hauptcharakterin, dessen Gedankengang gut nachvollziehbar ist. Ich konnte mich durch den Schreibstil der Autorin teilweise in Violet hinenversetzen und spürte dieses beklemmende Gefühl, das Violet nicht mehr loslässt, an mir selbst.

Der Autorin ist dieses Buch wirklich sehr gut gelungen, es war von Anfang bis Ende spannend. Es ist auf jeden Fall lesenswert, wenn man ein wenig Gewalt gemischt mit Fantasy gerne liest.

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