Kernstaub – Lesung mit Marie Graßhoff

Vergangenen Freitag, am 19.05., war ich zusammen mit Jess im Drachenwinkel. Diese Buchhandlung ist einfach pures Glück, anders kann man es nicht ausdrücken. Deswegen schwärme ich euch auch immer so davon vor.
Vor allem, da ich fast immer eine Kuschelcouch habe!

Aber zum eigentlichen Thema!
Diese Lesung war etwas ganz Besonderes für mich. Nicht nur, weil Marie eine meiner Lieblingsautoren ist, sondern auch, weil ich ein bisschen mit dafür verantwortlich war, dass diese Lesung stattgefunden hat.
Ich habe das Ganze eingefädelt, und da es ein Erfolg war und ich meiner Lieblingsautorin zuhören durfte, war ich super stolz darauf.
Auch Alexander Kopainski war dabei – wie man auf dem Bild erkennt. Er ist der wundervolle Mensch, der die Cover von Maries Büchern gestalten darf. Kernstaub und Weltasche hat sie noch selbst designed, aber ab jetzt darf Alex ran. Auch das Cover zu Maries aktuellem Projekt, hat er designed.

Natürlich ist Marie auch so eine herzallerliebste Person. Ich bin immer wieder froh, wenn ich etwas mit ihr plaudern kann.

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Während der Lesung berichtete sie von ihren Anfängen als Autorin. Es ist kaum zu glauben, was sie mit ihren 26 Jahren schon alles erreicht hat. Sie hat mehrere Romane Zuhaus in der Schublade liegen, schrieb seitdem sie ein kleines Kind war ihre eigenen Geschichten.
Zuerst war das Schreiben nur ein Hobby, doch dann veröffentlichte sie die Kapitel nach und nach. Sie bekam jede Menge positives Feedback – und zack kam die Idee, es als E-Book hochzuladen. Für einen sehr günstigen Preis, da sie nie im Sinn hatte, Geld damit zu verdienen.
Doch plötzlich ging alles ganz schnell, und sie entschloss sich doch dazu, das Buch zu Drucken. Auf einmal war sie Selfpuplisher. Es war ein riesen Erfolg.
Letzes Jahr kam dann eine Verlegerin vom Drachenmond Verlag auf sie zu, und fragte, ob Marie Kernstaub nicht über den Verlag veröffentlichen wolle. Selbst das wollte Marie, bescheiden wie sie war, erst ablehnen. Meinte, so ein riesigen Wälzer der noch 5! weitere solcher Wälzer im Schlepptau haben würde, wäre doch viel zu viel… und der Erfolg viel zu unsicher.
Doch weit gefehlt. Sie nahm an, das Buch erschien im Drachenmond Verlag und kurze Zeit später schon bekam sie eine Nachricht von einem Münchner Filmteam. Kernstaub sollte als Serie herauskommen.
Nun, dafür braucht man Geld und Sponsoren, so einfach ist es natürlich nicht. Dennoch ging Marie es zusammen mit dem Filmteam an. Sie starteten eine Crowdfunding Kampagne und erwirtschafteten so wahnsinnige 24.000 Euro! Die Schwelle lag schon bei 20.000, aber Maries Fans waren unbeirrt.

Damit wurde ein Trailer gedreht. Und zwar richtig professionell. Sie veranstalteten Castings in London, sahen sich über 100 Schauspieler an, wählten die Besten aus. Es folgten Fotoshootings, Drehbuch und und und. Die Kostüme mussten produziert werden, es musste geplant werden. Da steckt natürlich mehr Arbeit drin, als man auf den ersten Blick meint, und das alles hier zu erzählen wäre wirklich zu viel.
Jedoch habt ihr hier den Trailer; schaut ihn euch an und macht euch selbst ein Bild.

Mit diesem Trailer haben sie sich bei Streamingdiensten und anderen Sponsoren vorgestellt und… Naja, noch ist es Geheim, aber wir lassen uns überraschen, was dabei raus kam. Marie sah zumindest ganz und gar nicht hoffnungslos aus! Falls es ein Erfolg wird, wird die Serie unter dem Namen Universe of Gods gedreht werden.
Ich muss sagen, ich bin sehr aufgeregt und hoffe es sehr. Bitte – an dieser Stelle – nehmt euch alle etwas Zeit für diese wundervolle Autorin und ihre Projekte. Jedem, der Fantasy, Sci-Fi und Dystopien mag, möchte ich dieses Buch einfach nur ans Herz legen.

Zu dem Buch selbst.
‚Kernstaub‘ ist eine Trilogie in 6 Bänden.

Kernstaub
Weltasche 1
Weltasche 2
Nebelecho 1
Nebelecho 2
Nebelecho 3

Jedes Band hat um die 1000 Seiten, beziehungsweise wird haben. Denn bisher sind nur Kernstaub und Weltasche 1 erschienen. Weltasche 2 soll nächstes Jahr raus kommen. In der Zwischenzeit arbeitet Marie übrigens an einem Zwischenprojekt. Einem Roman, der im August erscheinen soll und den Namen „Die Schöpfer der Wolken“ trägt. Ich bin schon jetzt sehr fasziniert davon und habe es natürlich vorstellt!

Marie erzählte sehr aufgeschlossen, ungezwungen und wirkte sehr natürlich vor dem Publikum. Sie erzählte von Mara, den Gegenspielern, dem komplexen Universium und dem ‚Kern’…
Sie leste einige Szenen vor – und nahm sich besonders viel Zeit für die Fragen der Zuhörer. Es waren über 60 Leute da und viele haben sehr interessante Fragen gestellt. Es gab einige Lacher!
Doch Kernstaub ist ein sehr großes und komplexes Buch, ein wirkliches Abenteuer der Literatur. Daher kann auch ich hier nicht allzu viel davon erzählen. Sehet selbst!

Ich selbst habe übrigens wieder angefangen es von vorne zu lesen, da die Lesung mich inspiriert hat und ich erst knapp bei der Hälfte war, aber wegen anderer Projekte einfach keine Zeit dazu hatte es fertig zu lesen. Jetzt bin ich wieder voll dabei.

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Nun, mehr gibt es kaum zu sagen.
Im Anschluss signierte Marie ihre Bücher, plauderte mit den Besuchern und wir chillten noch mit etwas Wein, Pizza und Kuchen. Ich möchte mich wirklich herzlichst für den tollen Abend bedanken und hoffe, dass wir Marie bald wieder im Drachenwinkel begrüßen dürfen.

Horrorlesung im alten Jagdschloss

Mal wieder spontan – aber ich war auf einer Lesung. „Horror“ war hier jedoch wirklich nur das Genre „Horror“…
Diese Lesung fand in einem alten Jagdschloss statt, wie auch die letzte im Rahmen der Krimitage-Saar. Auch wenn die Geschichten doch recht wenig mit Krimi zu tun hatten, sondern doch eher in die Grusel/Horror-Abteilung gehörten, war es wundervoll.
Das Schloss verlieh die perfekte Atmosphäre, vor allem einen Tag vor Halloween.

Es lasen:
Christian von Aster:
– Der Groll
– Nachtfalter
– Vortrag „Die Mitternachtsraben“

Isa Theobald:
– Maledictus

Oliver Graute:
– H.P. Lovecraft’s „Pickmans Model“

Germaine Paulus:
– Ghostwalk
– Last Order

Ich selbst durfte Nachtfalter, Maledictus, Pickmans Model, Ghostwalk und Last Order hören.
Da die Räume etwas kleiner waren, und die Zeit begrenzt, wurde aufgeteilt.
Zwei Autoren in je einem Raum, die Zuhörer wechselten in der Halbzeit. Leider war diesmal nicht allzu viel Zeit, um noch gemütlich zu plaudern.

Christian von Aster:
Zugegeben, ein begnadeter Leser. Die Nachtfalter Geschichte selbst hat mich nicht so sehr umgehauen, was aber weniger an Schreibstil und Qualität lag, als an dem Inhalt. Ich habe einfach eine Abneigung gegen aufgespießte Insekten. Allgemein meide ich Geschichten, in welchen Tiere irgendwo zu Schaden kommen. Ich kann natürlich mal eine solche Stelle lesen, aber dann kneife ich die Augen zusammen, und bin froh, wenn es rum ist.
Bei Menschen habe ich damit seltsamerweise weniger Probleme. Doch meine Meinung da zu vertiefen, lasse ich nun mal bleiben.
Der Vortrag über die Mitternachtsraben war aber für mich persönlich wirklich eindrucksvoll und bescherte mir eine dezente Gänsehaut. Ich fühle mich sehr geehrt, dabei gewesen zu sein.
Er schaffte es, dass ich gebannt nach vorn sah und ein klein bisschen die Luft anhielt.
Außerdem erklärte er später, dass er an Büchern auch die Vergänglichkeit schätzt, nicht immer alles überall und zu jeder Zeit, zur Verfügung zu haben. Deswegen muss man sich um seine Bücher reißen – diese findet man nämlich nicht immer als E-Book. Ein Mann, der Wort auf Papier noch zu schätzen weiß.

Isa Theobald:
Nicht nur eine gute Freundin, sondern eine ganz besondere Schriftstellerin. Liebenswert, wirklich -zucker- lieb, und sehr talentiert. Ich habe zwar schon ab und an etwas von ihr gelesen, aber ich war nie bei einer Lesung anwesend.
Ich muss gestehen, sie hat mich sehr überrascht. Sie schafft es, den Charakteren wirkliches Leben einzuhauchen und brennt die Szenen wortwörtlich bildlich in die Köpfe ihrer Zuhörer.
Energisch, in perfekter Lautstärke und den punktgenauen Pausen, konnte sie einen ganzen Raum zum Innehalten bringen.

Oliver Graute:
Keine eigene Geschichte, aber umso erfreulicher für mich. Aus seiner persönlichen Feder durfte ich noch nichts kennenlernen, jedoch bin ich ein großer H.P. Lovecraft Fan. In mir gab es schon kleine Jubelschreie, als er begann Pickmans Model zu lesen.
Der Vortrag war atemberaubend schön. Auch dieser Mann schafft eine wundervolle Atmosphäre beim Lesen! Ich musste mehrmals die Augen schließen und einfach seinen Worten lauschen, während mein Kopf sich einen schönen Film dazu schmiedete.

Und ja… Germaine Paulus:
Noch ein mir bisher unbekanntes Gesicht.
Ihre erste Geschichte war wirklich etwas gruselig. Die Geschichte war perfekt auf das Schloss der Lesung zugeschnitten. Und das eigentliche Grauen geschah, während eine junge Frau die Führung verließ, um auf Toilette zu gehen. Umso besser war es, dass ich im Anschluss dringend auf Klo musste, und man dafür nach draußen musst… Hurra! Zum Glück musste ich nicht alleine gehen.
Bei dieser Dame merkt man, dass sie sich nicht scheut, vor Publikum zu sprechen. Der Vortrag war wirklich angenehm und toll gelesen. Dies hatten jedoch wohl alle Autoren zu bieten.
Ihre zweite Geschichte begann sie in der Pause, da die Gruppe im anderen Raum noch nicht fertig war. So war „Last Order“ eher ein Lückenfüller. Durch meinen Toilettengang, habe ich diese daher nicht ganz hören können, aber ein recht eindrucksvolles und überraschendes Ende erleben können.

Hierzu übrigens noch eine Empfehlung! Germaine Paulus‘ Geschichte „Last Order“ ist eine der Geschichten für eine tolle neue Anthologie. Das Buch wird seine Premiere unter der Herausgabe von Isa Theobald am 24.03.17 auf der Leipziger Buchmesse feiern!
Auch hierzu wird es eine Veranstaltung im Drachenwinkel geben. Der Verlag wird der Edition Roter Drache Verlag sein.
Also seid gespannt und lasst euch verzaubern:
Wenn phantastische Autoren in fremden Gefilden wildern, werden Wunder Wirklichkeit. Folgen Sie unseren Autoren in die Abgründe (über)menschlicher Zweisamkeit und lassen Sie sich zeigen, dass die Menage von Erotik und Phantastik weit mehr zu bieten hat als glitzernde Vampire und gezähmte Gestaltwandler. Wandeln Sie mit uns Auf fremden Pfaden.

Außerdem wird Bibliomantika zeitnah der Premiere ein Interview mit Isa präsentieren. Ihr dürft euch auf diese junge Dame freuen!

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Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Der Todesprophet – Lesung mit Chris Karlden

Hallo liebe Freunde.
Willkommen zu meinem ersten Lesungsbericht. Bibliomantika gibt es ja noch nicht so lange, jedoch füllt sich das Ganze langsam. Wir haben schon einige Rezensionen online, eine Blogtour mitgemacht und nun habe ich auch an meiner ersten Lesung für Bibliomantika teilgenommen.
Zugegeben, diese Lesung hätte ich auch ohne Bibliomantika besucht.

Chris Karlden’s „Der Todesprophet“ hat mich einfach sehr schnell angesprochen. Ich lese wenig Thriller, schon gar keine Krimis. Doch seit einer Weile bin ich verstärkt auf der Suche nach Thrillern, die das besondere Etwas haben.
Ebenso wie mit Dan Well’s „Serienkiller“ Reihe, habe ich in dem Buch von Chris Karlden etwas Neues entdeckt. Eine Rezension wird folgen, wenn ich das Buch selbst gelesen habe.

Kommen wir zum Abend der Lesung selbst.
Ich war natürlich viel zu früh dort, da ich nicht von zu Hause aus losgefahren bin. Plötzlich steht man schon um 18:30 Uhr vor dem Drachenwinkel (einer übrigens wahnsinnig tollen Buchhandlung im Saarland. Unbedingt besuchen!) und ist einfach höllisch froh, dass die Tür offen ist.
Ich holte meine reservierte Karte ab und suchte meinen Platz. Nachdem ich den Mantel abgelegt hatte, zogen mich natürlich die Bücher magisch an. Es ist ein Fluch, in eine Buchhandlung zu gehen. Ich habe so viele ungelesene Bücher zu Hause… Aber das ist ein anderes Thema.
Ich konnte nicht widerstehen und habe zwei Bücher gekauft.

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Magisterium 1 und 2!
Das Cover hat mich einfach fasziniert. Findet selbst heraus, warum! Das Cover des ersten Bandes hat etwas ganz Besonderes an sich. Geht in eine Buchhandlung und schaut einfach mal selbst nach.

Natürlich habe ich auch „Der Todesprophet“ gekauft. Immerhin möchte ich das Buch auch ganz lesen, wenn ich schon an einer Lesung teilnehme und die Möglichkeit auf ein Autogramm bekomme.

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Um 20 Uhr nahmen alle langsam ihre Plätze ein und es wurde still. Der Autor betrat die Bühne und nach einigen Worten von Karsten, dem Besitzer des Drachenwinkels, ging es dann los.
Herr Karlden begann mit einigen Worten, erzählte von seinen Anfängen als Autor und seinem ersten veröffentlichen E-Book, nachdem er bei einigen Agenturen keinen Erfolg gehabt hatte.
Gleich zu Beginn war er sehr sympathisch und authentisch. Es machte einfach Spaß ihm zuzuhören.
Dann begann er zu lesen.
Hier hatte er sich gut vorbereitet und einige Szenen wohl durchdacht ausgewählt. Ich habe das Buch zwar noch nicht komplett gelesen, aber ich habe von Anfang bis Ende von allem etwas gehört und die Spannung hat sich perfekt aufgebaut. Dem Autor gelang es auch in der Lesung, Spannung aufzubauen und Neugierde zu wecken.
Von dem Inhalt selbst verrate ich nun natürlich nichts, damit ich niemanden spoilere. Lest selbst!

Bevor die Pause begann, gab es ein kleines Gewinnspiel. Da die Lesung im Rahmen der Krimitage-Saar stattfand, fand ich dieses Gewinnspiel besonders gut durchdacht.
Die ankommenden Gäste hatten zu Beginn eine Nummer ziehen dürfen. Nun, vor der Pause, wurden die Nummern gezogen. Drei Stück.
Chris Karlden hatte zu den von ihm vorgelesenen Szenen einige Fragen vorbereitet. Die drei glücklichen Losbesitzer mussten ihm nun je eine Frage beantworten. Da alle gut aufgepasst hatten, war dies auch kein Problem. Gewonnen hatten sie eine Kaffeetasse, passend zum Buch.
Für Buchfreunde definitiv etwas Tolles. Immerhin kann man daraus ja auch Tee oder Kakao trinken!

Während der Pause unterhielt ich mich etwas mit Karsten und Chris, wobei ich damit beauftragt wurde einige Fotos der Lesung zu schießen. Das habe ich natürlich gleich in Angriff genommen. Immerhin hatte ich es sowieso vor.
So konnte ich das sogar noch besser, ohne mich ungebetener Weise nach vorn zu drängeln. Glück gehabt!
Die Lesung ging relativ zügig weiter. Im Anschluss gab Chris die Möglichkeit einige Fragen zu stellen. Nachdem das Publikum zögerlich gestartet hatte, flossen einige Fragen mehr und Chris beantwortete alle Fragen wirklich ausführlich.
Auch hier war das Zuhören eine Freude.
Meine eigenen Fragen hielt ich zurück, da wir uns nach der Lesung noch unterhalten wollten. Außerdem kann man als stiller Zuhörer einfach mehr Eindrücke aufnehmen, finde ich.

Am Ende der Lesung gab es eine kleine Signierrunde. Chris nahm sich außerordentlich viel Zeit für jeden seiner Leser, schrieb eine persönliche Widmung in jedes Buch, und stand auch hier noch für Fragen und auch Fotos zur Verfügung.
Natürlich ließ ich auch mein Buch signieren. Danke Chris!

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Im Laufe des Abends unterhielt ich mich mit anderen Gästen, mit Karsten und auch mit Chris selbst. Er zeigte großes Interesse an unserem Bibliomantika Projekt, was mich sehr gefreut hat.
Eben aus diesem Grund, war es auch nicht das letzte Mal, dass ihr etwas von Chris gehört habt. Er hat mir ein Interview versprochen, welches wir in Angriff nehmen, wenn er wieder etwas mehr Zeit hat.
Ihr dürft euch also freuen!
Falls ihr hier Fragen habt, die ihr Chris stellen wollt, könnt ihr Sie in die Kommentare schreiben und ich werde einige davon auswählen und sammeln. Diese möchte ich ihm dann im Auftrag unserer Leser im Rahmen des Interviews ebenfalls stellen.
Also nur zu!

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass ich einen wunderschönen Abend hatte. Der Drachenwinkel ist eine ganz besondere Buchhandlung, die Atmosphäre immer wieder ein Traum und die Gesellschaft hervorragend.
Chris Karlden ist ein aufgeschlossener, sehr netter Mann und ein aufstrebender, talentierter Autor. Ich hoffe in Zukunft noch mehr von ihm zu hören und würde jederzeit wieder an einer Lesung teilnehmen. Daher empfehle ich euch: Wenn ihr je die Möglichkeit habt an einer Lesung mit ihm teilzunehmen, nutzt die Chance.
Natürlich nur, wenn ihr auf Thriller steht.

Danke für eure Zeit!

FBM 2016

Spontan war ein Teil des Teams auf der FBM 2016. Ursprünglich war das nicht so geplant, aber die besten Aktionen sind ja die spontanen!
Leider konnten wir nur den Sonntagmorgen dort verbringen. Nächstes Jahr versuchen wir länger da zu sein, wenns klappt Samstag und Sonntag.
Aber erst mal zu diesem Jahr: Es war grandios!
Umgeben von Büchern zu sein, ist immer wieder ein Traum. Deswegen komme ich auch so selten aus Buchhandlungen „schnell“ wieder raus. Eigentlich nie.
Für mich hieß das ganze um 4 Uhr die Nacht aufstehen, fertigmachen, um halb 6 zu Jess fahren und um 6:15 ging es dann los, mit ihrem Freund zusammen, Richtung Frankfurt.
Um Punkt 8:58 Uhr fuhren wir auf das Messegelände!
Kurze Zeit später standen wir bereits in Halle 3, unser Zielort. Wir haben uns relativ zügig hindurch gekämpft, Leseproben und Flyer abgestaubt und uns natürlich einige Bücher näher betrachtet.

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Gekauft wurden
Jwely: DNA – Yrsa Sigurdardóttir
Jess: Das Licht von Aurora – Anna Jarzab
Die Königing der Schatten – Erika Johansen

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Ich habe mir noch ein Buch angesehen; EINS von Sarah Crossan. Allerdings war ich fasziniert von dem Cover und dann nicht ganz schlüssig, ob es nur das Cover war, oder doch der Inhalt. Daher habe ich beschlossen mir eine Bedenkzeit zu lassen. (Außerdem war meine Tasche schon unheimlich schwer. Allein das Heyne Programmheft wiegt irgendwie gefühlt 10 Kilo).
Außerdem habe ich mit von Laura Newman „Anyone Dies In Paradise“ angeschaut. Gleicher Grund wieso ich es noch nicht gekauft habe, aber vermutlich werde ich es sowieso bestellen.

Die Programmhefte werden einigen Stoff bieten zum blättern. Vermutlich kleben sie innerhalb weniger Tage voll mit kleinen Markierungen, bei den ganzen Büchern, die wir haben wollen. Wir halten euch auf dem laufenden!

Um 11 Uhr 15 saßen wir dann in der Self-Publishing Area und hörten uns dort die Vorträge an, während wir eine kleine Pause genossen.
Dann haben wir die wundervolle Marie Graßhoff getroffen. Die Autorin der „Kernstaub“ Trilogie (Rezensionen werden folgen).
Ich wollte ja eigentlich mein Kernstaub-Exemplar aus ihrer Self-Publisher Zeit mitnehmen, jedoch war dieser Todschläger einfach zu schwer. Ich habe ja zwei signierte Exemplare, also entschloss ich mich, damit zufrieden zu sein.
Marie ist eine so herzliche und liebe Frau. Wir haben uns wirklich sehr gefreut, sie getroffen zu haben. Ihre Bücher sind wirklich einen Kauf wert. Klare Kaufempfehlung schon vor der Rezension!

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Leider haben wir Jennifer Jäger nicht treffen können. Sie ist ebenfalls eine sehr nette und herzliche Autorin, mit einem breiten Lachen und einfach nur Zucker!
Da wir abreisen mussten, und sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gefunden hatten, muss das wohl noch eine Weile warten.

Schlussendlich muss ich sagen; ich wäre gerne länger dort gewesen. Daher hoffe ich, dass wir es nächstes Jahr schon Samstag schaffen.

Und noch eine kleine Überraschung; Ich sage die ganze Zeit „ein Teil des Bibliomantika Teams“. Jedoch wohnt unsere Franziji ja in Österreich und konnte deswegen nicht so spontan dabei sein. Aber wir dürfen ab heute ein neues Gesicht in unserem Team begrüßen.
Auf den Fotos seht ihr ja noch ein unbekanntes Gesicht: die liebe Jess, die sich schon mit Leib und Seele für Bibliomantika einsetzt. Sie wird sich euch natürlich noch in einem eigenen Beitrag vorstellen. Profil folgt.
Auch sie wird euch in Zukunft mit Rezensionen und Bildern verwöhnen.

Ich wünsche euch einen angenehmen Abend!

Lunadar Blogtour

Willkommen zur Halloween-Blogtour zu Lunadar Band 1 & 2.

Heute sind wir dran, euch einen Einblick in die Zeit nach Band 2, und in Band 3 zu gewähren. Denn hier haben wir eine Überraschung für euch; es passiert noch etwas zwischen den Bänden!

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Wir hier gewähren euch heute einen kleinen Einblick in Band 3!
Doch zunächst zeigen wir euch, wie es nach dem zweiten Band weiter geht.

Betty hat nämlich noch eine hübsche kleine Kurzgeschichte geschrieben, die an das zweite Band anknüpft. Hier könnt ihr diese exklusiv schon heute lesen. Offiziell veröffentlich Betty die Szene erst am Sonntag, den 23.10.16, zum Ende der Blogtour.
Die Geschichte folgt direkt auf das letzte Kapitel des 2. Bandes, noch vor dem Epilog.
Viel Spaß damit!

 

Ein Freund?
Selina Mater betrat das Bad und schloss die Tür hinter sich ab. Endlich allein. So sehr sie sich über die Fürsorge ihrer Freunde freute, im Moment wollte sie keine Fragen beantworten. Oder auch nur über die letzten Stunden nachdenken. Deshalb war sie geflüchtet. In das einzige Zimmer, in das ihr niemand folgen würde.
Wie immer drehte sie als erstes das Wasser in der Dusche auf, damit es warm werden konnte. Währenddessen zog sie sich aus. Am Knopf ihrer Hose verharrte sie. Ihre Hand zitterte. Schnell zog sie die Finger ein, ballte sie zu einer Faust. Tief einatmend schloss sie die Augen. Ganz ruhig. Es ist vorbei. Sie war zu Hause. In Sicherheit. Der Meander lebte nicht mehr. Dennoch hallte seine Stimme durch ihren Geist.
Ausziehen!
Unwillkürlich zuckte sie zusammen. Ein Beben ging durch ihren Körper. Um halt zu finden, lehnte sie sich gegen das Waschbecken. Ihre Finger umklammerten den Rand, als wäre er eine Rettungsleine. Tief durchatmen, ermahnte sie sich.
Sie wusste nicht, wie viel Zeit verging. Als sich ihre Atmung normalisierte, war der Spiegel beschlagen und die Muskeln in ihren Finger schmerzten. Schnell lockerte sie ihren Griff. Ein Seufzer entwich ihr. Sie musste sich unter Kontrolle bekommen, bevor ihre Freunde anfingen, sich Sorgen zu machen.
Gedankenverloren wischte sie mit einer Hand über den Spiegel und bereute es sofort. Sie sah furchtbar aus. Kreidebleich. Dazu kamen die Verletzungen. Ihre Lippe war aufgesprungen und angeschwollen. Ihre Stirn sah noch schlimmer aus. Und das Blut … Getrocknete Flecken bedeckten ihre Haut. Sie sah an sich hinunter. Es war überall! Sofort riss sie sich die Kleidung vom Leib und warf sie in den Müll. Die würde sie nie wieder anziehen.
Einen Moment später betrat Selina die Dusche. Als das Wasser ihr Gesicht traf, zuckte sie zusammen. Ein paar andere Stellen schmerzten auch. Bestimmt hatte sie haufenweise blaue Flecken. Sie versuchte, nicht darüber nachzudenken, warum. Sie hatte ohnehin wichtigeres zu tun. Das Duschgel schnappend, begann sie, das Blut zu entfernen. Es war hartnäckiger, als sie angenommen hatte. Sie holte sich einen Waschlappen und schruppte über ihre Haut. Sie musste es loswerden!
Ein Klopfen an der Tür ließ sie innehalten.
„Ja?“, fragte sie mit zittriger Stimme und verfluchte sich gleich darauf. Warum konnte sie nicht stärker sein? Wie Sarah.
„Ich habe einen Heiltrank für dich“, kam Alinas Stimme aus dem Flur.
„Gib ihn Damien. Er braucht ihn dringender.“ Oh Gott, Damien! Was machte sie hier nur? Sie sollte bei ihm sein, sich um ihn kümmern, nach allem, was er ihretwegen durchmachen musste.
„Ihm habe ich schon einen verabreicht“, antwortete Sarahs Cousine.
„Gut“, murmelte Selina. „Ich komme gleich.“
„Ich stelle ihn auf die Kommode.“
Als Alina verschwand, beeilte Selina sich. Das Shampoo konnte sie sich nicht schnell genug aus den Haaren waschen. Plötzlich wollte sie nur noch bei Damien sein. Es dauerte nicht lang, bis sie in ihrem Schlafanzug das Bad verließ. Das Glas mit dem Heiltrank leerte sie auf einmal. Erdbeergeschmack. Sie liebte Erdbeeren, doch das spielte keine Rolle. Schnell durchquerte sie den Rest des Flurs.
Im Türrahmen ihres Zimmers hielt sie an. Damien lag auf ihrem Bett, die Augen geschlossen. Jemand hatte seine Wunden neu verbunden und ihn umgezogen. Keine Spur von Blut. Erleichterung machte sich in ihr breit. Dicht gefolgt von einem schlechten Gewissen. Sie hätte das machen sollen. Klar, weil ich das ohne Zauberei besser hinbekommen hätte. Über sich selbst den Kopf schüttelnd, betrat sie den Raum. Vom Rand des Bettes nahm sie eine Decke und breitete sie über Damien aus. Seine Augen öffneten sich.
„Hey“, flüsterte er.
Ihr Herz setze einen Schlag aus. Er klang so schwach. Und alles ihretwegen. Wieso war sie so unvorsichtig gewesen?
„Bist du okay?“
Und er machte sich auch noch Sorgen um sie. Natürlich tat er das. Wie hatte sie je an ihm Zweifeln können? Tränen stiegen ihr in die Augen. Schnell versuchte Selina, sie wegzublinzeln.
„Klar, Alina hat mir einen Heiltrank gebraut. Was ist mit dir? Brauchst du irgendwas?“, fragte sie und machte einen Schritt zur Seite, um mehr Distanz zwischen sie zu bringen. So nah bei ihm zu sein, brachte all ihre Gefühle zurück. Am liebsten würde sie sich zu ihm legen und sich an ihn kuscheln. Ihn festhalten und nie mehr loslassen.
Seine Hand bewegte sich, griff nach ihrer. Ihr Herz schlug schneller. Wie in Trance starrte sie seine Finger an, die sich um ihre legten.
„Sorry … ich wollte nicht … ich meine …“, murmelte er und zog seinen Arm zurück.
„Schon okay“, flüsterte Selina. Sie verstand, was er meinte. Es gab so viel, das zwischen ihnen stand. So viel, über das sie reden mussten. Noch immer wusste sie nicht, was passiert war. Hatte er sie belogen und empfand doch etwas für sie? Wollte er nur keine Beziehung, solange die Situation mit den Meandern nicht geklärt war? Bei dem Gedanken breitete sich Hoffnung in ihr aus. Schnell schob sie das Gefühl von sich. Sie konnte sich nicht wieder Hoffnungen machen. Nicht jetzt. In ihrem momentanen Zustand würde sie es nicht ertragen, wenn er sie noch einmal abwies.
„Am besten gehe ich. Du brauchst Ruhe. Ich kann bei Sarah schlafen.“
„Kommt nicht in frage. Das ist dein Bett.“
Zu Selinas Bestürzung versuchte er, sich aufzusetzen. Schockiert machte sie einen Satz vor und drückte ihn zurück in die Kissen. Ein Stöhnen entwich ihm. Schnell ließ sie von ihm ab.
„Du rührst dich nicht von der Stelle“, sagte sie beharrlich.
Seine Augen schlossen sich, sein Atem ging schwer. „Okay, du gewinnst“, murmelte er nach einer gefühlten Ewigkeit.
Ihr Herz zog sich zusammen. Dass er nicht widersprach, zeigte, wie miserabel er sich fühlen musste. Als er nichts mehr sagte, entfernte sie sich leise.
„Bleib.“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Hauch. „Bitte.“ Er bewegte sich nicht, sah sie nicht einmal an.
Jemandem etwas abzuschlagen, fiel Selina nie leicht. Wie konnte sie es bei Damien tun? Vor allem, nachdem er sie gerettet hatte. Kurzentschlossen ging sie zur anderen Seite des Bettes und legte sich an den Rand. Die Beine angezogen, beobachtete sie ihn. Seine Atmung normalisierte sich, doch er blieb regungslos. Hatte er überhaupt bemerkt, dass sie seiner Aufforderung gefolgt war? Schlief er bereits?
Ihre Augen wanderten über seinen Körper. So stark und doch so zerbrechlich. Je länger sie ihn betrachtete, desto größer wurde der Drang, in zu berühren, sich zu vergewissern, dass er noch lebte. Bilder seines Kampfes gegen Kor schlichen sich in ihren Kopf, spielten sich wie ein Film ab. Stöhnen. Schreie. Höhnisches Gelächter. Und Blut. So viel Blut.
Ihr Körper begann zu zittern. Er hätte sterben können. Ihr Brustkorb schnürte sich zusammen. Es fühlte sich an, als bekäme sie keine Luft mehr.
Eine Hand legte sich über ihre. Warm und sanft. Als sie sich rührte, traf ihr Blick auf seinen. Tiefgrüne Augen. Wie Kors. Und doch so anders. Voller Mitgefühl und Sorge. Sie wollte etwas sagen, ihm versichern, dass es ihr gut ging. Stattdessen sah sie ihn einfach nur an. Auch er blieb stumm. Keine Fragen, keine Versprechen, dass alles gut würde. Er war einfach nur da.
Langsam beruhigte sie sich und drückte seine Finger leicht. „Danke.“
„Jederzeit“, flüsterte er. „Ich bin immer für dich da. Wie früher. Ich meine …“ Er brach ab, atmete tief ein.
Selinas Herz schlug schneller. Gebannt wartete sie.
„Der Junge, den du kanntest … er ist immer noch hier.“
Wollte er damit sagen, dass er gelogen hatte? Dass er doch mehr für sie empfand. Oder versuchte er, zu dem zurückzukehren, was sie einmal hatten?
„Ich bin immer noch …“
„Ein Freund?“, beendete sie seinen Satz, bevor er die Gelegenheit dazu bekam. Bevor er ihre Hoffnungen erneut zerschlagen konnte.
Mit leuchtenden Augen sah er sie an, bis er schließlich nickte.
Ein Teil von ihr hatte gehofft, er würde ihr widersprechen. Es ist besser so, versicherte sie sich. Als Freunde funktionierten sie. Abgesehen davon passten sie nicht zusammen. Er brauchte … nein … er verdiente eine starke Frau, eine die ihm helfen konnte, statt ihn in Gefahr zu bringen. Jemanden, der in seine Welt passte. Jemanden wie Sarah, realisierte sie. Ihre Hand verkrampfte sich in seiner. Noch nie hatte sie ihre beste Freundin um etwas beneidet. Auf keinen Fall würde sie jetzt damit anfangen. Einen guten Grund dafür gab es ohnehin nicht. Sarah hatte nur Augen für Ryan. Und um ihre Probleme beneidete Selina sie auch nicht.
Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sich etwas über ihr bewegte. Ihre Augen weiteten sich. Die Bettdecke schwebte auf sie zu. Als das eine Ende über ihr ankam, legte es sich behutsam um sie. Das andere Ende fiel zurück auf Damien. Der Ansatz eines Lächelns huschte über ihr Gesicht.
„Versuch ein bisschen zu schlafen“, sagte er und fuhr über ihren Handrücken.
„Du auch“, erwiderte sie. Seine Stirn legte sich in Falten. „Alina, Julian und die Lunar halten Wache.“
„Ich glaube, sie räumen eher auf.“
„Du kannst ihnen vertrauen“, versicherte sie ihm.
Überraschung zeichnete seine Züge. „Das tue ich.“
Verwundert betrachtete sie ihn. Er wirkte verändert, als meinte er seine Worte wirklich. „Morgen müsst ihr mir erzählen, was hier passiert ist.“
„Morgen“, wiederholte er, bevor sich seine Lider schlossen.
Es dauerte nicht lang, bis auch Selinas Augen zufielen. Plötzlich fühlte sie sich erschöpft … und geborgen. Seufzend kuschelte sie sich in das Kissen, das Damien ihr zugeschoben haben musste. Sein Duft umhüllte sie, beruhigte sie, bis sie in einen tiefen Schlaf driftete.

 

 

Weiter geht es nun mit Band 3. Seid ihr schon neugierig, was alles passieren wird?
Wir möchten euch das Cover zu „Das Geheimnis des Jägers“ vorstellen.

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Klappentext:
Sarah versteht die Welt nicht mehr. Eigentlich sollte sie feiern, dass die Meander besiegt sind und ihr lang ersehntes Magie-Studium beginnt. Stattdessen wird sie schon wieder verfolgt, und das von dem Mann, den sie liebt. Hat er sie die ganze Zeit belogen oder steckt mehr hinter seinem Verhalten? Darüber hinaus leuchten Selinas Augen immer häufiger. Zusammen mit ihren Freunden versucht Sarah, herauszufinden, was mit ihr geschehen ist. Doch das ist nicht leicht, wenn man von einem hartnäckigen Polizisten beschattet wird. Als Krönung taucht auch noch eine Hexe auf, die eine Rechnung mit Sarah begleichen will. Dafür ist sie bereit, über Leichen zu gehen. Schon bald schwebt nicht nur Sarah in Gefahr, sondern jeder, der ihr etwas bedeutet.

 

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Unser kleiner Blick in die Zukunft von Lunadar:
Wir haben noch einige Mitglieder von Bettys Streatteam befragt, was Sie so an der Fortsetzung interessieren würde. Welche Fragen hat Band 2 aufgworfen und worauf sind wir alle besonders gespannt?
Hierzu haben Betty und ich 5 Fragen herausgesucht, zu denen sie schon heute Details verraten möchte. Wir haben natürlich darauf geachtet, dass nicht allzu viel von Band 3 gespoilert wird, also könnt ihr die Antworten gefahrlos lesen.
Viel Spaß!

Erfahren wir noch mehr über die Lunar?
Ja, auf jeden Fall, aber nicht alles jetzt schon. In Buch 3 gibt es erst mal mehr Informationen über Amador. Der Rest der Familie folgt nach und nach.

Sind die Meander wirklich besiegt, oder gibt es noch mal Ärger?
Ja und nein. :-)) Diese Gruppe von Meandern ist besiegt, aber sie sind nicht die einzigen. Der Rest lebt in einer anderen Dimension. Ob sie irgendwann auftauchen, verrate ich noch nicht. Da müsst ihr euch gedulden. Aber vielleicht noch eine kleine Anmerkung … Erian würde gern nach Hause gehen.

Wird Damien seinen Bruder näher kennenlernen?
Ja. Damien würde es zwar nicht zugeben, aber er mag den vorlauten Kerl, der behauptet, sein Bruder zu sein. Außerdem war er schon viel zu lange allein. Wenn er das einsieht, wird er Erian vielleicht eine Chance geben …

Wie reagiert Ira auf Arianas Untreue? Wird sie sich rächen?
Ira ist natürlich enttäuscht und verletzt. Für sie ist ihre Beziehung beendet. Rache ist auf jeden Fall nicht ihr erster Gedanke. Sie beschließt, Lunadar zu verlassen, um sich ihren Traum von einem Magie-Studium in Magijaria zu erfüllen. Die Frage ist, ob Ariana sie einfach ziehen lässt, und was dann passiert. Da müsst ihr abwarten …

Wie verkraftet Sarah Ryans Verrat?
Ziemlich schlecht. Ihr geht es am Anfang von Buch 3 wirklich miserabel. Aber ich denke, das können wir alle nachvollziehen. Ryan ist ihre erste große Liebe, sie hat ihm total vertraut und dann so etwas … Sie wird lernen müssen, mit der Situation umzugehen. Das wird nicht einfach, aber so schnell lässt sie sich nicht unterkriegen. Schon gar nicht, ohne zu wissen, warum er sie angegriffen hat.

Vielen Dank für die Fragen an Bettys Streamteam! Wenn ihr Interesse habt diesem beizutreten, scheut euch nicht. Es ist noch Platz!

Zum Schluss folgt noch ein Gewinnspiel:

Viel Glück hierbei!

Zu gewinnen gibt es folgendes:
1 x Lunadar Taschenbuch mit passendem Lesezeichen:
der Gewinner kann zwischen Lunadar 1 & 2 wählen

Lunadar E-Book(s): der Gewinner kann wählen, ob er Lunadar 1 & 2 als Einzelbände möchte oder lieber den Sammelband der beiden Teile

1 x Lunadar Fanartikel-Paket

1 x Halloween-Überraschungspaket

Hier auch noch die Bilder zu den Gewinnen im Überblick:

ebooks

taschenbuecher

halloween

lesezeichen

 

Meine heutige Gewinnspielfrage lautet:
Warum glaubt ihr, leuchten Selinas Augen?

Nennt auch die Gewinne, zu denen ihr in den Lostopf hüpfen möchtet.

Um an unserem Gewinnspiel teilnehmen zu dürfen, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein.

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin (Betty Schmidt) im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von Betty Schmidt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 22.10.2016 um 23:59 Uhr.

Falls ihr beim Gewinnspiel kein Glück habt, oder einfach nicht solange warten wollt, könnt ihr den Shop von Betty Schmidt besuchen.
Die Gute ist eine sehr liebenswerte, talentierte Autorin, ganz am Anfang. Die Rezensionen zu Band 1 und 2 werde ich in den nächsten Tagen veröffentlichen. Jedoch hat Betty auch Fanartikel und andere hübsche Dinge angefertigt, so dass sich ein Besuch in ihrem Shop auf jeden Fall lohnt!

Ich will dich nicht töten (Dan Wells)

John ist verliebt. Irgendwie. So richtig kann er mit dem Gefühl ja nichts anfangen. Jedenfalls möchte Marci mit ihm ausgehen, sie ist das heißeste Mädchen der Schule und mag ihn ziemlich gerne. Er geht gerne mit ihr aus und verbringt gern Zeit mit ihr. Er findet sie auch attraktiv. Die restlichen Gefühle geben ihm jedoch ein Rätsel auf.
Marci aber akzeptiert ihn mit seinen „Eigenarten“ und sagt ihm auch, er solle sich nicht dafür entschuldigen wie er ist. Ihr Vater ist Polizist und so kommt sie auch an Informationen über den neuen Killer, der in der Stadt sein Unwesen treibt. John ist sich sicher; das ist der Dämon, den er zum Kampf aufgefordert hat.
Gemeinsam mit Marci entwickelt er ein Täterprofil. Jedoch möchte er sie aus allem anderen heraushalten und so wird Mr. Monster wieder jagen.
Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Selbstmorden den Ort. Wieso bringen diese jungen hübschen Mädchen sich alle um? Hängen die Morde mit den Selbstmorden zusammen? Doch es gibt keine erkennbare Verbindung.
Diesmal stellt John sich gleich zwei Killern und zudem noch sich selbst: Denn Mr. Monster ist wieder da und giert nach Blut und Tod.

Dieser Teil der Reihe wirkt teilweise etwas chaotisch – John fehlt sein Therapeut zum reden und Marcy hilft ihm zwar, jedoch reicht es ihm nicht aus. Man merkt, dass er Hilfe sucht. Doch die Menschen um ihn herum verstehen ihn nicht genug, um ihm wirklich eine Hilfe zu sein, besonders da er nicht verraten darf, was er eigentlich tut.
Vor allem gefällt mir, dass er jeden verdächtigt. Jeder könnte der Killer sein, in jedem Körper seiner Freunde und Bekannten könnte er lauern. Er ist misstrauisch und naiv zugleich, was ihn für mich persönlich menschlich erscheinen lässt.
Obwohl er eigentlich kein guter Mensch ist, entwickelt man eine starke Sympathie, da immer wieder genaue Einblicke in seine Psyche gegeben werden. Man versteht sein Denken und Handeln, bekommt einen Bezug zu ihm. Oft denkt man sich auch einfach „Junge, was tust du da?“ – Er ist kein Held. Er ist nicht gut und nicht böse. Aber er ist menschlich, da er trotz seinem Mr. Monster im Inneren, immer wieder entscheidet das Richtige zu tun und sich Mühe gibt.

Nach wie vor eine klare Kaufempfehlung. Diese Reihe sollte jeder gelesen haben. Ein flüssiger Schreibstil, der sich gut in einem Rutsch lesen lässt. Dan Wells hat die Gabe, selbst einen komplizierten Teenager wie John so zu schreiben, dass man ihm ganz einfach in seine Welt folgen kann.

Rezensionen der ganzen Reihe:
Band 1: Ich bin kein Serienkiller
Band 2: Mr. Monster
Band 3: Ich will dich nicht töten

Mr. Monster (Dan Wells)

Mittlerweile ist John Cleaver 16 Jahre alt. Nachdem er sein inneres Monster frei gelassen hat, um seine Heimatstadt von einem Serienkiller zu befreien, setzt er alles daran es wieder einzusperren. Er legt sich Hobbys zu, lenkt sich ab. Er liest, kocht und trifft sich mit Brooke – ein Mädchen aus der Schule. Er gibt sich Mühe, ein guter Mensch zu sein.
Doch er weiß, dass das nur seine halbe Persönlichkeit ist. Die andere Hälfte ist Mr. Monster, so hat er den Teil in sich benannt, welcher weiter nach Feuer, Gewalt und Tod schreit. Mr. Monster hat den Dämon getötet, ihm Einhalt geboten. Doch wer bietet nun Mr. Monster Einhalt?
Mr. Monster verspürt den Drang erneut zu töten, und so sieht John seine Mitmenschen in Gefahr. Immer öfter muss er Mr. Monster irgendwie befriedigen – bevor er sich mit Brooke trifft zum Beispiel. Damit sie sicher ist.
Doch dann erschüttert eine neue Reihe von Morden die Kleinstadt und John beschließt Mr. Monster wieder auf die Jagd zu lassen. Er verspürt den Drang erneut zu töten, und wenn er Dämonen tötet, wird er dabei nicht unbedingt ein schlechter Mensch – oder?

Ich hatte einen Band, wie Band 1 erwartet. Eine neue Jagd auf einen neuen Killer. Doch hier wurde ich überrascht, denn nicht nur der Killer wird gejagt.
Ich finde es super, dass John nicht perfekt ist. Klar, er ist ein potenzieller Killer, ein Soziopath der tief im inneren den Drang verspürt, erneut zu töten. Aber er versucht, normal zu sein. Dennoch… Ihm passieren Ausrutscher, er tut Dinge die ihn im Nachhinein selbst erschrecken und denkt Gedanken, die ihm immer wieder deutlich machen, dass er sich mehr Mühe geben muss. Gerade das zog mich auch in diesem Band wieder in einen Bann. Charaktere die nicht perfekt sind, die nicht nur eine dunkle Seite haben sondern ihr ab und an auch nachgeben und immer wieder von neuem darum kämpfen müssen, ihr nicht zu verfallen.
Man wird stückchenweise mit neuen Möglichkeiten gefüttert, John entwickelt immer neue Theorien und Täterprofile. Dabei schafft der Autor es, dass man sich wirklich in den Charakter hineinversetzen kann und kaum Gedanken an eigene Theorien verschwendet. Umso überraschter ist man, wenn John falsch liegt. Es ist ein auf und ab, eine Achterbahn der Ereignisse die einen immer wieder überrumpelt.

Für mich ist dieses Buch eine klare Empfehlung – man wird immer wieder überrascht. Besonders wenn die Identität der Killer aufgedeckt wird. Es gab keinen „Aha“-Effekt, sondern ein „Oho!“.
Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, egal ob man Thriller mag oder nicht. Auch für mich war es ein neues Genre, aber es hat sich definitiv gelohnt, mal etwas Neues zu erkunden.

Rezensionen der ganzen Reihe:
Band 1: Ich bin kein Serienkiller
Band 2: Mr. Monster
Band 3: Ich will dich nicht töten

Ich bin kein Serienkiller (Dan Wells)

John Wayne Cleaver ist 15 Jahre alt und weiß schon seit seinem 8. Lebensjahr, dass er „anders‘“ ist.
Ihm wird bewusst, dass er ein Soziopath ist, welcher Lebewesen eher als Dinge betrachtet, und dass das falsch ist. Er hat ein starkes Interesse an  Serienmördern und ihren psychologischen Profilen.
Zudem weist er die drei häufigsten Merkmale eines Serienmörders auch selbst auf; Bettnässen, Pyromanie und Tierquälerei. Empathie und Gefühle sind ihm meist fremd, also versucht er das Verhalten „normaler“ Menschen zu kopieren. Er stellt sich strenge Regeln auf,  um sein „Monster“ im Zaum zu halten. Er geht allem aus dem Weg, was es befreien könnte. Doch dann taucht ein Serienkiller in der Stadt auf, den scheinbar niemand stoppen kann. Muss John sein eigenes Monster befreien, um das andere zu vernichten?

Der Autor hat gut recherchiert. Die Familie von John hat ein Bestattungsunternehmen und bereitet die Leichen auf. Hier wird gut beschrieben wie dieser Vorgang aussieht, was gemacht wird und auch, was in John dabei vorgeht. Es scheint ihm zu helfen, bei der Aufbereitung der Leichen helfen zu dürfen, da er dadurch ‚gefahrlos‘ mit Tod und Leichen in Berührung kommt.
Auch die Gespräche mit seinem Therapeuten gefallen mir sehr gut, da sie sehr realistisch wirken. Wie John versucht sein „Monster“ im Griff zu haben, wie er mit seinem Verlangen umgeht, hat mich in einen Bann gezogen. Was mich an diesem Buch so sehr interessiert hat, ist, wie dieser 15 jährige Junge mit seiner eigenen Psyche umgegangen ist. Es ist bewundernswert, wie er es geschafft hat, sich selbst solch strenge Regeln aufzustellen, um so zu verhindern, dass er zu dem wird, was er am meisten bewundert.

Das Buch ist ungemein fesselnd.  Mein erster Thriller. Cover, Titel und auch der Klappentext haben eine gewisse Neugierde in mir geweckt. Angefangen zu lesen, hatte ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durch, und lechze jetzt schon nach Band 2.
Wer nichts gegen einen Thriller mit einen Schuss Fantasy hast, liegt bei diesem Buch genau richtig!

Rezensionen der ganzen Reihe:
Band 1: Ich bin kein Serienkiller
Band 2: Mr. Monster
Band 3: Ich will dich nicht töten

Eröffnung!

Herzlich Willkommen auf Bibliomantika.de!

Etwas über ein Jahr ist es her, seit wir das Projekt das erste Mal angekündigt haben. In dieser Zeit ist viel passiert. Das Projekt musste aus persönlichen Gründen verschoben werden, doch nun sind wir seit drei Wochen wieder voll dabei und haben auf hochtouren gearbeitet.
Das Resultat seht ihr vor euch.
Bibliomantika ist fertig und endlich können wir los legen.

Um uns kurz vorzustellen; wir sind Franziji, 20, aus Feldkirch in Österreich, und Jwely, 28, aus Saarlouis in Deutschland.
Wir haben uns vor ein paar Jahren durch Franziji’s Schwester kennen gelernt, welche eine sehr gute Freundin von Jwely ist. Unser gemeinsames Hobby hat uns von Anfang an einiges an Gesprächsstoff geboten, und so entstand eine Freundschaft.
Über den Menüpunkt ‚Team‘, könnt ihr mehr über uns in Erfahrung bringen und auch ein Gesicht zu den Namen und Rezensionen bekommen. Wir möchten natürlich dass unsere Leser sich wohl fühlen, also freuen wir uns über jedes eurer Kommentare und eure Anmerkungen.

Bibliomantika wird folgerndermaßen funktionieren.
Alle Bücher die wir bereits besitzen (dies sind viele), werden nach und nach noch mal gelesen, aufgearbeitet und gründlich bedacht. Im Anschluss werden wir eine Rezension dazu schreiben und veröffentlichen.
Autoren die gerne eine Rezension von uns hätten, können eine Anfrage über die Kontakt-Seite stellen. Wenn wir Zeit und Interesse haben, werden wir das Buch, welches uns zur Verfügung gestellt wird, lesen und ebenfalls rezensieren. Bitte habt Verständnis, dass wir hier nur eine begrenzte Anzahl annehmen können. Es ist ein Hobbyprojekt und wir wollen uns nicht den Spaß am lesen nehmen, indem wir uns zwingen jedes Buch zu lesen. Wir werden natürlich auch Bücher annehmen wenn noch eine Liste zu lesender Bücher abzuarbeiten ist, aber dann wird es natürlich mit der Rezension dauern.
Auch Interviews und Blogtouren werden wir in unser Programm aufnehmen.
Es gibt auch die Möglichkeit eines Gastbeitrages, aber hierbei geht es entweder um die Vorstellung eines Buches vom Autor persönlich, oder das Thema muss abgesprochen werden.

Zur Erklärung des Systems:
Wir nutzen ein Blogsystem, wodurch jeder neu geschriebene Beitrag auf der Hauptseite, nach Datum sortiert, erscheinen wird. Diese Beiträge werden unter den einzelnen Seiten (Rezensionen, Interviews, Blogtouren), automatisch archiviert. Das bedeutet, sie listen sich selbst nach Alphabet sortiert dort auf. Für jeden Buchstaben des Alphabets werden 10 Beiträge angezeigt, wird die Anzahl überschritten, folgt unter dem Buchstaben eine Möglichkeit, auf die nächste Seite zu blättern.
Bei Fragen hierzu wendet euch einfach an Jwely.

Viel Spaß auf Bibliomantika.de!